10. Wirtschaftspartnertag Berlin eastside

6c8ef702-ce1b-4f07-a33c-9a65d1de45aa_WPT

Am 06.11.2014 fand der 10. WirtschaftsPartnerTag im Alten Kesselhaus des Unfallkrankenhaus Berlin Marzahn statt.

Dabei wurde schnell klar: nur gemeinsames Handeln führt zum Erfolg in der wachsenden Wirtschaftsregion Berlin eastside.

Das brandaktuelle Thema „Wohnen und Arbeiten in Berlin eastside – Herausforderung Demografischer Wandel“ fand mit über 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, darunter Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau und Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Lütke Daldrup (Bild links, Quelle: MHWK e.V.), große Resonanz.

Der Gedanken- und Erfahrungsaustausch gab durch sein anspruchsvolles, inhaltlich ausgewogenes Programm nicht zuletzt dem zahlreich vertretenen Fachpublikum verschiedenste Anregungen und Impulse. Das gilt auch für zwei informative Bustouren am Vormittag und eine parallel veranstaltete Ausstellung.

Als Fazit des Tages wurde vor allem deutlich: Trotz sehr positiver Entwicklung stehen beide Bezirke durch Einwohnerzuwachs, die erhebliche Zunahme alter und sehr alter Menschen wie auch durch wachsende Kinderzahlen in den nächsten Jahren vor riesigen Herausforderungen. Der Wohnungsneubau muss weiter angekurbelt, die Infrastruktur entwickelt und der soziale Zusammenhalt gesichert und ausgebaut werden. Dass diese Herkulesaufgabe nur durch ein enges Miteinander von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu bewältigen ist, zog sich trotz teilweise kontroverser Diskussion zu einzelnen strukturellen Aspekten des Wohnungsneubaus, wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.

Sowohl Staatssekretär Prof. Dr.-Ing. Lütke Daldrup als auch der Marzahn-
Hellersdorfer Bezirksstadtrat Christian Gräff hoben in Anwesenheit der Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und Stefan Komoß hervor (Bild rechts, Quelle MHWK, v.r. Christian Gräff, Uwe Hess, Stefan Komoß, Andreas Geisel), dass Berlin eastside nicht zuletzt durch das für Berlin einzigartige Zusammenwirken beider Bezirke und funktionierender Netzwerke gut aufgestellt ist.

Dies wurde vom Entwurf einer gemeinsamen Abschlusserklärung der Bezirksämter, Wirtschaftskreise und Teilnehmer unterstrichen.

Impressionen und weitere Ergebnisse finden Sie direkt hier.